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Wegmarken – Kultur - Wandertag am 1. Mai


 

Presseartikel, Berichte, Anekdoten und mehr


Fritz Risken „FLÜGELBILDER
eine Abhandlung
Dr. Ellen Schwinzer, Hamm
[ Word Dokument ]

„ Vom Simplizissimus zum Lichtspektakel“ - Skulpturen & Konzerte – Eintritt frei!

Das Programm:
 
11 Uhr, Galgenvögel, Soest -Ampen: Vortrag „Die Soester Hinrichtungsstätte“, Ref.: Peter Sukkau, Kreisheimatpfleger
 
12 Uhr, Regenwolke, Möhnesee – Sperrmauer: Alphorn „Live“
 
13 Uhr, Millennium Mamma, Möhnesee - Theiningsen: Alphorn „Live“
 
14 Uhr, Drüggelter Höfe, Möhnesee -Drüggelte: Duo TimTom – Didgeridoo
 
zwischen 15:30 Uhr und 17 Uhr, Fern-seh-ende, Möhnesee –Echtrop: Old Dixie Friends
 
16 Uhr, Ring der Kraft, Möhnesee –Bergede: Saxophonics
 
17 Uhr, Kubus, Möhnesee –Völlinghausen: Duo TimTom – Didgeridoo

Musikalische Frühlingsgrüsse erklingen am 1.Mai an zahlreichen Stationen des Wegmarken – Skulpturenpfades. Unter freiem Himmel können sowohl die traditionellen Wandergruppen als auch Kulturinteressierte zahlreiche Konzerte besuchen und dabei Kunst in der Natur geniessen.

Der Wegmarken-Skulpturenpfad umfasst ursprünglich 11 Kunstwerke, die von 1999 bis 2001 von heimischen Künstlern in der Soester Börde und am Haarstrang errichtet wurden. Gefördert aus Mitteln der regionalen Kulturförderung entstand ein kultureller Wanderpfad vom Kloster Paradiese bis zum Golfplatz in Möhnesee – Völlinghausen. Die ausgewählten Standorte machen eine Besonderheit dieses Projektes aus, die natürliche oder historisch gewachsene Umgebung korrespondiert mit der Deutung der Kunstwerke. Sie stehen offen und versteckt zugleich, nicht direkt an den breiten Landstrassen, sondern wenige Meter entfernt an den Wirtschafts- und Wanderwegen. Und doch öffnet sich der Blick zumeist in das weite Umland – ob auf das „westfälische Meer“, den Möhnesee, oder in die flache Soester Börde, beides rundum von Menschenhand modellierte, kultivierte Landschaften.Mit einem Blick auf die geschichtlichen Hintergründe beginnt der Veranstaltungsreigen um 11 Uhr. Kreisheimatpfleger Peter Sukkau wird referieren über das Soester Gerichtswesen und die drakonischen Strafgerichte des Mittelalters – passenderweise natürlich an Fritz Riskens Skulptur Galgenvögel. Sukkau selbst konnte vor ein paar Jahren die genaue Lage der mittelalterlichen Galgenstätte ausfindig machen und dank sorgfältiger Recherchen –u.a. im Soester Stadtarchiv - Aufbau und Beschaffenheit rekonstruieren. Dabei stellte sich heraus, das der Ort der Hinrichtungen nur wenige Meter von der Stelle entfernt ist, die Risken als Standort für seine Skulptur ausgewählt hatte.

Mit einem kräftigen Stoss ins Horn beginnen um 12 Uhr die musikalischen Darbietungen an der Sperrmauer am Möhnesee. Hier schwebt unweit vom Ufer die Wolke, aus der es bei Sonnenschein regnet über dem See, eine Installation von Horst Rellecke. Das Alphorn-Quartett „Alphorn-Live“ aus Arnsberg lässt von dieser Stelle aus Klänge in Richtung Sauerland schweben.
Um 13 Uhr tritt diese Formation erneut auf, diesmal an der Millennium Mamma (Richard Cox) in Möhnesee – Theiningsen. Von diesem Standort aus schweift der Blick viele Kilometer über die Soester Börde bis ins Münsterland.

Auf den Drüggelter Höfen, an Renate Geschkes Imaginärem Raum, sind dann andere traditionelle Blasinstrumente zu hören, diesmal die der australischen Ureinwohner. Das Duo TimTom ist für die sphärischen Klänge zuständig, die ab 14 Uhr hier zur Auseinandersetzung mit der Kunst anregen.

Die Fern-seh-enden, drei Grünsandsteinskulpturen von Stephen Lawson, sind in einigen Metern Entfernung voneinander entlang der alten Kleinbahntrasse aufgestellt. Die Marching Band Old Dixie Friends unternimmt musikalische Spaziergänge entlang dieser Figurengruppe zwischen 15:30 und 17 Uhr.

In Möhnesee-Bergede, an Manfred Billingers Ring der Kraft erwarten die Besucher ab 16 Uhr die Saxophonics mit anspruchvoller Jazzmusik und Interpretation romantischer und impressionistischer Originalkompositionen für Saxophonquartett.

Zum Ausklang ist dann ab 17 Uhr noch einmal das Duo TimTom zu hören. Renate Geschkes Kubus auf dem Golfplatz Völlinghausen bildet die Kulisse und wird ins Didgeridoo - Konzert miteinbezogen.

Ob die Wandergruppen am 1. Mai nun zum Tag der Arbeit, zum Vatertag oder zum Wegmarken –Wandertag unterwegs sind, spielt keine Rolle. Sie alle werden sich gern durch die Musik anlocken lassen, die zum Teil auch in einiger Entfernung zu hören sein dürfte. Die Abfolge der Konzerte erlaubt – je nach Fortbewegungsmittel – den Besuch mehrerer Wegmarken, alle Konzerte zu sehen wird auch per PKW nicht möglich sein. Je nach Vorliebe können so individuelle Konzert-touren besucht werden.

Informationen zu den Wegmarken, Lageplan u.m. unter www.wegmarken.org

Alphorn “LIVE“

Natürlich wird ein Alphorn zunächst einmal mit der Schweiz in Verbindung gebracht, gilt es doch dort als Nationalsymbol. Doch auch bei uns in Westfalen erfreut sich dieses aus Holz gefertigte Blasinstrument immer größerer Beliebtheit, sowohl bei Zuhörern als auch bei Musikern.
So entdeckten auch vier Musiker des Blasorchesters der Arnsberger Bürgerschützen vor einiger Zeit ihr Interesse am Alphorn. Da alle bereits über langjährige Spielpraxis auf anderen Instrumenten verfügen, war der Weg von der Idee bis zur Ausführung nicht weit.
Heute präsentiert sich das Ensemble Alphorn “LIVE“ mit einer überraschenden Vielfältigkeit, die so mancher Zuhörer nicht von einem 3,80 Meter langen Holzblasinstrument erwartet hätte. Das Repertoire umfasst die ganze Bandbreite der Alphornmusik: lange, ruhige Akkorde lassen die traditionelle Alphornmusik erklingen, Märsche und volkstümliche Blasmusik, selbst Opern- und Unterhaltungsmusik, in entsprechender Bearbeitung, runden das Programm ab und geben einen Eindruck von der Vielseitigkeit des Alphornblasens.


SAXOPHONICS

Das Quartett SAXOPHONICS formierte sich im Frühjahr 2000
um die drei in Soest lebenden SaxophonistInnen
Patrick Porsch (Tenorsax), Frauke Geisweid (Altsax)
und Stefan Weber (Sopran- u. Altsax).
Nach anfänglichen Erfolgen im regionalen Raum
(Konzerte u.a. in Werl, Soest, Arnsberg, Wickede und Ense) mit wechselnden Baritonsaxophonisten
stieß durch den engen Kontakt zur Dortmunder Jazzszene und Musikhochschule
im Sommer 2004 der Dortmunder Saxophonist Stephan Olfers (Baritonsax) zum Ensemble.
Seitdem entfaltete das Quartett eine rege Konzerttätigkeit,
die sich mittlerweile über ganz NRW bis in den norddeutschen Raum erstreckt.
So treffen sich die vier SAXOPHONICS zur Zeit auch an spielfreien Wochenenden im Studio,
um ihre erste CD aufzunehmen.

Neben der Interpretation romantischer und impressionistischer Originalkompositionen
für Saxophonquartett aus dem 19. und 20. Jahrhundert (u.a. von Jean Baptiste Singelée,
Alexander Glasunow und Eugène Bozza) liegt der Schwerpunkt der Konzerttätigkeit
in der Präsentation eines sowohl umfangreichen, als auch anspruchsvollen Jazzrepertoires:
Der Zuhörer findet neben zahlreichen „Klassikern“ der Jazz- und Unterhaltungsmusik
auch Bebop-Originals z.B. von Charles Mingus oder Dizzy Gillespie.
Auch ein Medley der bekanntesten Songs Gershwin`s ist fester Bestandteil des Repertoires.
Besonders angetan haben es SAXOPHONICS aber die Kompositionen des durch das britische Saxophonquartett „Itchy Fingers“ bekannt gewordenen britischen Saxophonisten Mike Mower.
Über dessen eingängige Grooves schaffen sich die vier MusikerInnen Raum für ausgiebige und mitreißende Soloimprovisationen.

Sehr variabel gestaltet SAXOPHONICS Konzerte und Events unterschiedlichster Art:
Von klassisch-konzertant über swingig-jazzig bis hin zu unterhaltsam bieten
die vier MusikerInnen einen in jeder Hinsicht geschmackvollen Ohrenschmaus.
 

 

 
   
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