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Station 2 - Imaginärer Raum |
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Renate Geschke
Der imaginäre Raum
Hof Schulte-Drüggelte, Möhnesee-Drüggelte
Die sagenumwobene Drüggelter Kapelle mit ihrer geheimnisvollen Symbolik gibt den Anlaß zu allerlei Deutungen für Religions- und Geschichtsforscher, Kunsthistoriker und Heimatkundler. Dabei wird immer wieder der besondere Ort hervorgehoben, an dem sich vier Wasseradern kreuzen, auf die vier mittleren Säulen der Kapelle, von unterschiedlicher Dicke und mit heidnischen Symbolen verziert.
Die Symbolik hat Renate Geschke aufgegriffen und ihr mit dem Imaginären Raum neue Bedeutung hinzugefügt. Die Abhängigkeit dieser Bedeutung von Wind, Wetter und Zeit teilt die Skulptur mit der benachbarten Kapelle.

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"Es ist nicht ganz einfach, einen spontanen persönlichen Bezug zu einer Ihrer Plastiken zu bekommen, denn es treten zuerst die Form und das Material in den Dialog. Über diesen Dialog, der im Kunstwerk liegt - als "das Geistige in der Kunst", muß sich der Betrachter den Zugang zum Werk verschaffen. Dann gewinnt die Skulptur den Mensch, gibt ihm die eigene Individualität und ihre Räumlichkeit. So ersetzt sie die unmittelbare spontane Ansprache."
H. Winkin
Weitere Werke von Renate Geschke:
"Innen und Außen" 2001
"Tore zwischen den Zeiten" 1999
"Im Labyrinth der Zeit"
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